Workshops der Auftaktveranstaltung für neue Schulen im "Pakt für den Nachmittag" 2017

13:30–16:45 Workshops (Auswahl bei der Onlineanmeldung)

Workshop 1:
Lernzeiten: Kompetenzorientiertes Lernen in heterogenen Gruppen 

Die Wilhelm-Leuschner-Schule in Heuchelheim ist seit 2015 Schule im  „Pakt für den Nachmittag“. Von den 290 Schülerinnen und Schüler nutzen ca. 200 die Angebote im Ganztag. Der Workshop beschäftigt sich mit dem Einstieg in eine veränderte Lernkultur, den Voraussetzungen, dem Entwicklungsprozess und Fragen zur Umsetzung.

Sabine Rektorschek, Schulleiterin, Grundschule Heuchelheim

Workshop 2:
Multiprofessionelle Teams im Ganztag

Am Ganztagsschulstandort Friedrich-Wöhler Schule Kassel/Hort Landaustraße arbeiten zahlreiche Personen unterschiedlicher Professionen in verschiedenen Teams zusammen. Im Zuge der Kooperation haben sich Strukturen entwickelt, die regelmäßigen Austausch ermöglichen und zur Entlastung aller Personen, die miteinander agieren, beitragen. Der Workshop gibt einen Überblick über die Team- und Kooperationsstrukturen an unserem Standort. Weiterhin wird das ganzheitliche Konzept des Standortes erläutert.

Dr. Elke Reuting, Erziehungswissenschaftlerin, Friedrich-Wöhler-Schule Kassel, und Heike Schmidgunst, Hortleiterin der Horteinrichtung Landaustraße

Workshop 3:
Ganztagskoordination und Steuerung

Mit der neuen Situation im „Pakt für den Nachmittag“ entstehen auch neue Herausforderungen bei der Planung, Gestaltung und Umsetzung des Angebots vor Ort. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene Rolle und die (neuen) Aufgaben als Koordinatorin oder Koordinator im Ganztag zu definieren und die Schnittstellen zu den verschiedenen Akteuren zu betrachten.

Ionka Senger, Schulentwicklungsberaterin

Workshop 4:
Bewegung im PfdN - ein Zauberstab für gutes Gelingen

Bewegung ist wie ein Zauberstab für gutes Gelingen ganztägigen Lernens. Die Hans-Quick-Schule, Ganztagsschule im „Pakt für den Nachmittag“, bietet ihren Schüler/innen vielfältige Bewegungs- und Entspannungsmöglichkeiten. Ausgehend von einer Bilanzierung der Bewegungsanlässe in der eigenen Schule werden im Austausch mit den Teilnehmenden Gelingensbedingungen und Stolpersteine für einen bewegten Schultag erörtert.

Beate Hunfeld, Schulleiterin, Hans-Quick-Schule Bickenbach

Workshop 5:
Ganztag mit Kooperationen gestalten

Kooperation (lateinisch cooperatio ‚Zusammenwirkung', ‚Mitwirkung') ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Personen oder Systeme, in Arbeitsteilung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.Was bedeutet das für die Zusammenarbeit in Schule? Und was heißt das für vorhandene Bildungs- und Betreuungsangebote vor Ort? Wir schauen gemeinsam auf Kooperationsbezüge, benennen wichtige Schritte und stellen uns offenen Fragen.

Hanne Hoffmann, stellv. Geschäftsleitung, Frankfurter Institut für Erziehungshilfen und Familienberatung e.V.

Workshop 6:
Raum- und Ausstattungskonzepte an Ganztagsgrundschulen

In jeder Art von Schulgebäude ist Ganztagsschule realisierbar, es sei denn, das Gebäude ist als Halbtagsschule räumlich bereits völlig ausgelastet. Damit stellt sich die Frage von Nutzungsumwidmungen bestehender Räume, nach Minimal-, Normal- und Komfortausstattung, nach Um- und Anbaumöglichkeiten. Als Grundlage werden die Bedürfnisse der Kinder – bezogen auf den Ganztag – geklärt, die nicht nur im pädagogischen, sondern auch im baulichen Programm zu definieren sind. Ausgehend davon geht es um Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsansprüche in einer ganztägig geführten Schule.

Dr. Stefan Appel, Ganztagsschulfachberater des Ganztagsschulverbandes

Workshop 7:
Pausen- und Mittagskonzept – Gut essen im Ganztag

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Körperliche Fitness, kognitive Leistungsfähigkeit, ausgewogenes Essen und ausreichend Trinken sind eng miteinander verbunden. Angepasst an die Bedürfnisse der Teilnehmenden soll im Workshop erarbeitet werden, was eine gute, ausgewogene und vor allem akzeptierte Schulverpflegung im Ganztag ausmacht, welche Bausteine zur Organisation von Schulverpflegung gehören, welche Möglichkeiten der Umsetzung in Mensa und Kiosk existieren und wie die Einbindung des Themas Ernährung“ in Schulalltag und -kultur gelingen kann.

Dr. Katja Schneider, Leiterin Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen

Workshop 8:
Eltern am Schulleben beteiligen

Die Schule Am Wall führt seit Jahren erfolgreich ein Elterncafe. Im Workshop wird vorgestellt, wie Eltern in einer multikulturellen Schulgemeinde ins Schulleben einbezogen werden können. Dabei machen wir uns gemeinsam auf den Weg, zu erkunden, wie dieser Einbezug an der eigenen Schule gelingen kann.

Bernadette Bszarka, Sozialarbeiterin, Schule Am Wall Kassel

Workshop 9:
Inklusion und Individuelle Förderung 

Die Grundschule Süd-West stellt in dem Workshop die Organisation ihrer Förder- und Unterstützungsangebote dar und erläutert, welche Voraussetzungen es für schulische Förder- und Unterstützungskonzepte gibt und wie die Teilnehmer/innen diese an den eigenen Schulen umsetzen können.

Hajo Rother, Schulleiter, Grundschule Süd-West Eschborn
Daniela Nägele, Förderschullehrerin, Grundschule Süd-West Eschborn

Workshop 10:
Kollegiale Beratung zu Fragen der Ganztagspraxis

Im Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundprinzipien der Kollegialen Beratung. Sie wählen Anliegen und Herausforderungen aus der eigenen Ganztagspraxis und bearbeiten diese in einem strukturierten Vorgehen. Dabei werden in verteilten Rollen Perspektiven gewechselt, Lösungsideen kreiert und Erkenntnisse geteilt.

Monika Mannheim-Runkel, Organisationsberaterin und Coach im Bildungsbereich

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