Der Pakt für den Nachmittag geht in sein drittes Jahr. Im Schuljahr 2017/18 schließen sich vier neue Schulträger und insgesamt 46 neue Schulen dem Pakt an. Sie wurden am 22. Mai 2017 mit der fast schon traditionelle Auftaktveranstaltung für neue Schulen im Pakt begrüßt.
Der Leitende Ministerialrat Wolf Schwarz vom Hessischen Kultusministerium eröffnete die Tagung im Frankfurter Dominikanerkloster / Spenerhaus und stellte auch selbst die Eckpunkte und Rahmenbedingungen des Pakts, einschließlich der rechtlichen und finanziellen Fragen, dar. Ulrike Müller, Pakt-Referentin im Ganztagsreferat, erläuterte die Maßnahmen zur internen und externen Evaluation, die von Beginn an in den Steuergruppen verabredet waren.
Zu letzterem Punkt war aus dem Evaluationsteam der Universität Kassel Prof. Dr. Natalie Fischer nach Frankfurt gekommen, um selbst das Design der externen Evaluation vorzustellen. Dabei werden, laut Prof. Fischer, insbesondere die Paktregionen Stadt Kassel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg in den Fokus genommen.
Nach der Mittagspause, die angesichts des sommerlichen Wetters und des weitläufigen Tagungsgeländes viel Gelegenheit zu Gesprächen und Netzwerkbildung bot, schloss die Tagung mit zwei Workshoprunden ab. Dabei stellte sich – wie schon auf vergleichbaren Veranstaltungen vorher – die regionale Diversität in der Pakt-Gestaltung gelegentlich als Hindernis bei der Übertragung von Good-Practice-Beispielen in andere Pakt-Regionen dar. Insgesamt beurteilten die Teilnehmer/-innen die Auftakt-Tagung in ihren Rückmeldungen als gelungen und nützlich für ihre (kommende) Praxis im Pakt.
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Informationen zum „Pakt für den Nachmittag“ in Hessen
Autor: Jürgen Wrobel, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen
Datum: 02.06.2017
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