Workshops der Auftaktveranstaltung für neue Schulen im Pakt für den Nachmittag und im Landesprogramm 2018

13:30–16:15 Workshops (Auswahl bei der Onlineanmeldung)

Workshop 1:
Ganztagskoordination und Steuerung

Mit neuen Situationen entstehen auch neue Herausforderungen bei der Planung, Gestaltung und Umsetzung des Angebots vor Ort. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene Rolle und die (neuen) Aufgaben als Koordinatorin oder Koordinator im Ganztag zu definieren und die Schnittstellen zu den verschiedenen Akteuren zu betrachten.

Ionka Senger, Schulentwicklungsberaterin

Workshop 2:
„In der EiLe habe ich Zeit für mich“ – die „Eigene Lernzeit“ in der Nibelungenschule Heppenheim

Wir berichten von der Entstehung der Idee, über die Verständigung und Verabredung im Kollegium und von der aktuellen Praxis der „Eigenen Lernzeit“.
Der Prozess der Entwicklung, die Rahmensetzung (zeitlicher Umfang, verabredete Materialien), die Dokumentationsform und Chancen und Fördermöglichkeiten der „Eigenen Lernzeit“ sind Inhalte des Workshops.

Pia Hölzel, Schulleiterin und Anne Winnemöller, Konrektorin an der Nibelungenschule, Grundschule in Heppenheim

Workshop 3:
Inklusion und Ganztag

Ziel des Workshops ist es, die Wechselwirkung zwischen Ganztag und Inklusion aufzuzeigen. Dabei geht es sowohl um die Frage, inwieweit der Ganztag zur besseren Inklusion von Kindern mit besonderem Förderbedarf beitragen kann, als auch darum, welche Ressourcen der Ganztag benötigt, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Uwe Simon, Schulleiter an der Regenbogenschule, Grundschule in Hattersheim

Workshop 4:
Gemeinsam Ganztagsschule gestalten: Multiprofessionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Eine gute Kooperation von Schule und Betreuungseinrichtung erfordert ein hohes Maß an Selbstverständnis für die Qualität der eigenen Arbeit als Erzieher und Erzieherin und pädagogische Fachkraft. Durch die multiprofessionelle Verzahnung im Ganztag entsteht ein ganzheitlicher Blick auf das Kind.
Im Workshop erarbeiten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen folgende Themen:
– Im Spannungsfeld vielseitiger Erwartungen: eigene Rolle und Selbstverständnis der Arbeit.
– Kooperationsmöglichkeiten, Maßnahmen zur Verzahnung von Betreuung und Schule.

Zielgruppe: Schuleitung und Ganztagskoordination im Tandem
Carola Humpe, Ganztagskoordinatorin in der Friedrich-Fröbel-Schule, Grundschule in Viernheim

Workshop 5:
Jedes Kind hat ein Recht auf gesunde Ernährung - Bausteine einer guten Schulverpflegung im Mittagskonzept der Ganztagsschule im PfdN

iel des Workshops ist sowohl das Kennenlernen von Qualitätsstandards für Schulverpflegung als auch das Beschreiben pädagogisch bedeutender Grundlagen aus dem BEP und den Bildungsstandards des HSchG für eine gesunde Ernährung im Schulalltag. Den Teilnehmenden werden die Zielsetzungen, notwendige Rahmenbedingungen und eine mögliche Umsetzung am Beispiel des Mittagskonzepts im PfdN an der Hans-Quick-Schule präsentiert. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops ist ein praxisbezogener und lebendiger Austausch an guten Ideen, sinnvollen Vereinbarungen und vorhandenen Stolpersteinen.

Beate Hunfeld, Schulleiterin an der Hans-Quick-Schule in Bickenbach

Workshop 6:
Raum- und Ausstattungskonzepte an ganztägig arbeitenden Schulen

Wird eine Schule zur Ganztagsschule verändert, zeigt sich im Ablauf der Schultage sehr schnell, ob die bisherigen Unterrichtsräume und Ausstattungen für die erweiterten Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsansprüche ausreichen oder nicht. Akut sind vor allem die Fragen von Kinderbedürfnissen im Ganztag, die nicht nur im pädagogischen, sondern auch im baulichen Programm zu definieren sind. Es geht somit um Nutzungsumwidmungen im Raumbestand und um Klärung von Notwendigkeiten eventueller Erweiterungs-, Um- oder Anbauten. Was lässt sich als Minimal-, Normal- oder Komfortversion bezeichnen – was ist kindergerecht, realistisch, was überzogen?

Dr. Stefan Appel, Ganztagsschulfachberater des Ganztagsschulverbandes

Workshop 7:
Rechtlicher Rahmen und Wege zur Handlungssicherheit in der Ganztagsschule

Der Workshop behandelt Vorgaben und Fragen des Schul- und Dienstrechtes im Zusammenhang mit der Umsetzung der Ganztagskonzepte. Die Anforderungen für Schule und Lehrkräfte in der täglichen Praxis werden thematisiert – insbesondere auch in Bezug zur GTS-Richtlinie. Kooperationsformen und damit zusammenhängende Rechts- und Organisationsfragen (z.B. Honorar- und Dienstleistungsverträge) können erörtert werden.

Erhard Zammert, Schulleiter einer Integrierten Gesamtschule und Dezernent im Staatlichen Schulamt Kassel a.D.

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