Im März dieses Jahres begann eine Reihe von Informationsveranstaltungen (Regionale Fortbildungsreihe "Der neue Qualitätsrahmen für ganztägig arbeitende Schulen in Hessen"), welche sich mit den Qualitätsbereichen des neuen Qualitätsrahmens für ganztägig arbeitende Schulen befassen. Der Qualitätsrahmen enthält drei Qualitätsstufen in acht Qualitätsbereichen.
In ganztägigen Veranstaltungen werden zwei möglichst eng miteinander verwandte der acht Qualitätsbereiche zusammengefasst, so dass insgesamt vier Module entwickelt wurden:
Modul | Qualitätsbereiche | Details |
1 |
|
Details |
2 |
|
Details |
3 |
|
Details |
4 |
|
Details |
Geplant waren zunächst drei Veranstaltungen pro Modul, regional verteilt auf drei Orte (Kassel, Gießen, Frankfurt a.M.).
Bereits Modul 1 war so stark nachgefragt, dass insgesamt fünf statt der geplanten drei Veranstaltungen stattfanden.
Modul 2 konnte bereits ein erstes Mal an allen Standorten angeboten werden. Auch für dieses Modul sind aufgrund der hohen Nachfrage im kommenden Jahr Wiederholungstermine geplant. In Frankfurt werden voraussichtlich sogar zwei Wiederholungsveranstaltungen durchgeführt. Insgesamt wird Modul 2 also sechs Mal angeboten.
Auch Modul 3 konnte in diesem Jahr an allen Standorten angeboten werden. Eine Wiederholung in Frankfurt fand bereits statt. Die Wiederholung für Nord- und Mittelhessen wird in Gießen zusammengefasst und wird im Januar 2013 durchgeführt.
Die Termine für Modul 4 im Frühjahr 2013 sind bereits geplant und veröffentlicht. Hier ist die Anzahl der benötigten Wiederholungsveranstaltungen zur Abdeckung der Nachfrage noch nicht absehbar.
Die Veranstaltungsreihe wird bis zu den Sommerferien 2013 abgeschlossen sein. So bleibt den Schulen noch Zeit, sich auf die Profilierung nach der neuen Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen Neue Richtlinie (Amtsblatt 11/2011) vorzubereiten, welche bis zum 31.12.2013 evaluiert werden muss.
Folgende Referentinnen und Referenten standen bzw. stehen in den Veranstaltungen der einzelnen Module mit ihrer Expertise zur Verfügung:
Modul |
Referent/in |
Referent/in |
1 |
Steuerung der Schule |
Schulkultur, Lern- und Aufgabenkultur |
Nach Formatänderung:
Grund- und Förderschule: |
Nach Formatänderung:
Sekundarstufe 1: |
|
2 |
Grund- und Förderschule: - Frau Ute Waffenschmidt[5] |
Sekundarstufe 1: |
3 |
Grund- und Förderschule: - Frau Kristina Bartak[7] |
Sekundarstufe 1: |
4 | Grund- und Förderschule: - n. N. |
Sekundarstufe 1: |
[1] Herr Albrecht war bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2012 pädagogischer Leiter an der Offenen Schule Waldau (Waldau) Homepage
[2] Herr Koppmann ist Schulleiter der Gesamtschule Hungen (Hungen)
Homepage
[3] Frau Schüler ist Schulleiterin der Konrad-Adenauer-Schule, Petersberg
[4] Frau Schinke (stellvertretende Schulleiterin) und Frau Trebing (pädagogische Mitarbeiterin) arbeiten an der Friedrich-Wöhler-Schule (Kassel) Homepage
[5] Frau Waffenschmidt ist Schulleiterin der Grundschule Waldau (Waldau) Homepage
[6] Herr Seelmann-Eggebert war bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2012 Stufenleiter an der Hermann-Ehlers-Schule (Wiesbaden Erbenheim) Homepage und ist 1. Vorsitzender des Landesverbandes "Ganztagsschulverband GGT e.V." (Wiesbaden) Homepage
[7] Frau Bartak ist Schulleiterin der Grundschule Gießen West (Gießen)
Homepage
[8] Herr Dr. Appel war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 Schulleiter der Schule Hegelsberg (Kassel) Homepage
und ist Bundesvorsitzender des "Ganztagsschulverband GGT e.V.", Frankfurt a.M. Homepage
Die Evaluation dieser Veranstaltungen zeigte bereits nach den ersten Veranstaltungen von Modul 1, dass es sinnvoller ist, die Qualitätsbereiche schulformspezifisch zu betrachten. Folglich wurde dahingehend eine Formatänderung durchgeführt, dass ein/e Referent/in aus dem Bereich Grund- bzw. Förderschule und eine/r aus dem Bereich der Sekundarstufe 1 von uns eingeladen wird die/der beide Qualitätsbereiche behandelt, nachdem die Gruppe nach der Einführungsphase entsprechend der Schulformzugehörigkeit geteilt wurde. Die Wiederholungsveranstaltungen von Modul 1 konnten bereits in dem neuen Format durchgeführt werden.
Die Zusammenfassung zweier Qualitätsmerkmale in einer Veranstaltung wurde durchweg begrüßt. Auch die Teilnahme als „Schul-Tandems“, welche verpflichtend ist, wurde als sehr positiv empfunden und somit beibehalten.
Ein allgemeiner Fortbildungsbedarf ist aus der bisherigen Evaluation nicht abzuleiten. Vielmehr wurden spezifische Beratungsbedürfnisse geäußert. An dieser Stelle möchten wir auf die Fachberatungen für Ganztagsschulen (Liste der Fachberatungen für Ganztagsschulen) an den einzelnen Staatlichen Schulämtern in Hessen verweisen. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Expertinnen und Experten, welche Sie zur individuellen Beratung eigeninitiativ an Ihre Schule einladen können bzw. nennen Ihnen Referenzschulen oder auch weitere Good-Practice-Schulen, welche für Hospitationen zur Verfügung stehen.
Autorin: Melanie La Fauche, Serviceagentur "Ganztägig lernen" Hessen
Datum: 26.11.2012
© www.hessen.ganztaegig-lernen.de